Poikilos – Vielfalt hat eine Haltung
Kunst ist für mich kein Dekor.
Sie ist Resonanz. Spannung. Bewegung.
poikilos ist der Ort, an dem meine Arbeiten sichtbar werden.
Malerei und Fotografie, entstanden aus Neugier, Intuition und dem Wunsch, Räume zu verändern.
Ein Bild kann Stille erzeugen. Oder Energie.
Es kann einen Raum erden – oder ihn öffnen.
Meine Arbeiten sind Einladungen.
Zum Innehalten. Zum Entdecken. Zum Wiederkommen.
Die Idee hinter dem Namen
„poikilos“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet: vielfältig, wechselvoll, facettenreich.
Vielfalt ist für mich kein Stil.
Sie ist Ausdruck von Freiheit.
Ich arbeite nicht in engen Grenzen.
Ich folge keiner festen Formel.
Jedes Werk entsteht aus dem Moment – aus Material, Stimmung und Bewegung.
poikilos steht für Wandel.
Für Mut zur Variation.
Für bewusste Gegensätze.
Farbe ist Gefühl
Farbe ist niemals nur Farbe.
Sie trägt Erinnerung, Temperatur, Klang.
Mich inspirieren Künstler wie Jean-Pierre Comte, Petra Heuschkel, Mark Rothko, Gerhard Richter und Ulrich Erben – nicht als Vorbilder, sondern als Dialogpartner im Geiste.
Ich arbeite mit Tönen, die wir aus der Natur kennen:
Sand. Erde. Stein. Himmel. Licht.
Mal intensiv und leuchtend.
Mal ruhig und zurückgenommen.
Kräftig – aber nicht laut.
Spannung entsteht für mich dort, wo Farben sich herausfordern, ohne sich zu übertönen.
Material als Mitspieler
Acryl bildet die Grundlage.
Doch ein Bild entsteht immer erst im Zusammenspiel.
Pigmente. Kreide. Kohle.
Sand, Gips, Spachtelmassen.
Strukturen dürfen sichtbar sein.
Oberflächen dürfen erzählen.
Ich mag es, wenn Material Widerstand leistet.
Wenn Spuren bleiben.
Wenn das Bild nicht nur gesehen, sondern beinahe gespürt wird.
Wer hinter poikilos steht – Werner
1955 in Frankfurt am Main geboren.
Heute lebe und arbeite ich im Taunus.
Viele Jahre war ich im Bankwesen tätig.
2022 habe ich diesen Weg zu verlassen, um mich vollständig der Kunst zu widmen.
Es war kein Bruch, vielmehr eine bewusste Hinwendung.
Mehr Zeit. Mehr Tiefe. Mehr Konzentration.
Und vor allem: mehr Wahrhaftigkeit im eigenen Ausdruck.
Inspiration finde ich auf Reisen, in Landschaften, in Museen –
und in Musik, die meine Arbeit begleitet und oft den Rhythmus eines Bildes vorgibt.
Räume mit Charakter
Meine Werke finden ihren Platz in privaten Wohnräumen ebenso wie in Kanzleien, Praxen oder Hotels.
Kunst verändert Atmosphäre.
Sie setzt einen Akzent, ohne laut zu sein.
Sie schafft Identität.
Ausstellungen – unter anderem im Stöffel-Park in Enspel (2016, 2020) sowie im ZAK – Zentrum Alte Kirche in Niedernhausen (2025) – sind für mich Momente des Austauschs.
Für 2027 ist eine weitere große Ausstellung geplant.
Aktuell prägt die „Serie 900“ mein Schaffen:
30 x 30 cm – ein bewusst gesetzter Rahmen, innerhalb dessen sich maximale Freiheit entfaltet.
Der Film zur Ausstellung 2020
Die für den 3. Mai 2020 geplante Vernissage im Stöffel-Park wurde pandemiebedingt abgesagt. Doch die Corona-Zeit brachte nicht nur Einschränkungen – sie eröffnete auch neue Wege.
Statt einer klassischen Eröffnung entstand ein Film über die Ausstellung.
Er vermittelt Eindrücke vom Ausstellungsort, von den Werken.
Er gibt Einblicke in meine Gedanken und meine Arbeitsweise.
Mit einem Klick auf den Pfeil gelangt ihr direkt zum Video auf YouTube.
Das persönliche Werk
Ein Bild zu erwerben bedeutet mehr als Besitz.
Es bedeutet Verbindung.
Alle nicht als „Sold“ gekennzeichneten Arbeiten sind erhältlich.
Darüber hinaus entstehen individuelle Auftragswerke.
Ein persönliches Gespräch bildet die Basis:
Welche Atmosphäre soll entstehen?
Welche Farben tragen?
Welche Energie passt in den Raum?
Dann beginnt der kreative Prozess.
Mit Vertrauen. Mit Freiheit. Mit Zeit.
Das Ergebnis ist kein Produkt.
Es ist ein Unikat mit Geschichte – deiner und meiner.