Warum es die Website poikilos gibt

poikilos ist aus Leidenschaft entstanden.
Seit vielen Jahren male ich mit Hingabe – und seit einigen Jahren begleitet mich auch die Fotografie als zweite, ebenso intensive Ausdrucksform. Immer wieder höre ich von Freunden und Bekannten, wie sehr sie meine Bilder berühren, wie lange ihr Blick daran hängen bleibt, wie ungewöhnlich oder überraschend sie meine Arbeiten empfinden.

Diese Website ist eine Einladung.
Eine Einladung an alle Kunstinteressierten, meine Werke in Ruhe zu entdecken – vielleicht mit dem Gedanken, einem Bild ein neues Zuhause zu geben. Ob im privaten Wohnraum, im Büro, in einer Praxis, Kanzlei oder einem Hotel: Kunst verändert Räume. Sie schafft Atmosphäre, setzt Akzente, erzählt Geschichten.

Das Internet eröffnet heute die Möglichkeit, Kunst weit über regionale Grenzen hinaus zugänglich zu machen. poikilos ist mein persönlicher Beitrag dazu – ein digitaler Ausstellungsraum, der jederzeit geöffnet ist.

„Poikilos“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet bunt, vielfältig, wechselvoll, mannigfaltig. Es beschreibt etwas, das nicht einheitlich ist, sondern aus unterschiedlichen Farben, Formen oder Zuständen besteht.

Dieser Begriff ist für mich mehr als ein Name – er ist mein künstlerisches Programm.

Er bezieht sich nicht nur auf die Farbigkeit meiner Werke. poikilos steht ebenso für:

  • den Einsatz teilweise ungewöhnlicher Materialien
  • das Spiel mit verschiedenen Formaten
  • die Vielfalt der Motive
  • das Experimentieren mit Perspektiven

Auch in meinen Fotografien zeigt sich dieses Prinzip: manchmal bewusst „ver-rückte“ Blickwinkel, ungewohnte Bildausschnitte, überraschende Details.

Vielfalt ist kein Zufall – sie ist Haltung.

Zu den Künstlern, die mich inspirieren, zählen unter anderem:

Was mich an ihnen fasziniert, ist der sensible Umgang mit Farbe. Auch ich arbeite bevorzugt mit Tönen, die der Natur entlehnt sind: sandige, erdige Nuancen – manchmal leuchtend und intensiv, dann wieder ruhig, gedeckt und matt.

Ich mag kräftige Farben, solange sie nicht grell oder schreiend wirken. Besonders reizvoll ist für mich die Kombination scheinbar ungewöhnlicher Farbtöne, die im Zusammenspiel eine eigene Spannung entwickeln.

Das Experiment gehört für mich wesentlich zum kreativen Prozess.
Neben Acrylfarben verwende ich Pigmente, Kreide oder Kohle – und arbeite mit Sand, Gips oder Spachtelmassen in unterschiedlichen Strukturen. Oberfläche und Materialität sind für mich nicht Beiwerk, sondern Teil des Ausdrucks.

Mein Name ist Werner Düll.
Geboren 1955 in Frankfurt am Main, führten mich verschiedene Lebensstationen nach Pirmasens, Offenbach, Hamburg, Köln, Düsseldorf und Bonn. Seit inzwischen über 20 Jahren lebe ich jetzt im Taunus.

Im Frühjahr 2022 habe ich meinen Beruf als Bankkaufmann hinter mir gelassen und mich ganz der Kunst gewidmet. Ein Schritt, der zunächst von Skepsis begleitet war – und sich inzwischen als große Bereicherung erwiesen hat.

Heute kann ich intensiver, konzentrierter und freier arbeiten. Meine emotional-kreative Seite hat deutlich mehr Raum gewonnen. Ich beschäftige mich mit dem, was mich wirklich interessiert – ohne Kompromisse.

Inspiration finde ich vor allem auf Reisen und in der Natur. Aber auch Museums- und Ausstellungsbesuche eröffnen immer wieder neue Perspektiven. Und nicht zuletzt spielt Musik beim Malen für mich eine wichtige Rolle – sie beeinflusst Rhythmus, Stimmung und Energie eines Bildes.

In den vergangenen Jahren wurden meine Arbeiten mehrfach ausgestellt, unter anderem:

  • im Stöffel-Park in Enspel (2016 und 2020)
  • in der Praxis für Physiotherapie Christian Lellek in Kriftel (2020)
  • im ZAK – Zentrum Alte Kirche in Niedernhausen (2025)

Für 2027 ist erneut eine größere Ausstellung im Stöffel-Park geplant.

Bis dahin entstehen zahlreiche neue Werke. Bereits jetzt ist auf dieser Website die „Serie 900“ (2024/2025) zu sehen. Alle Arbeiten dieser Serie haben das Format 30 x 30 cm – also 300 x 300 mm. Die namensgebenden „900“ beziehen sich auf diese prägnante Maßstruktur und die bewusste Reduktion auf ein einheitliches Format, innerhalb dessen sich maximale Vielfalt entfalten darf.

Informationen zu kommenden Vernissagen und Ausstellungen werden hier rechtzeitig veröffentlicht.

Die ursprünglich für den 3. Mai 2020 geplante Vernissage musste pandemiebedingt abgesagt werden. Doch die Corona-Zeit brachte nicht nur Einschränkungen – sie eröffnete auch neue Wege.

Statt einer klassischen Eröffnung entstand ein Film über die Ausstellung.
Er vermittelt Eindrücke vom Ausstellungsort, von den Werken – und gibt Einblicke in meine Gedanken und meine Arbeitsweise.

Mit einem Klick auf den Pfeil gelangt ihr direkt zum Video auf YouTube.

Alle auf dieser Website gezeigten Werke, die nicht mit „nicht mehr verfügbar“ gekennzeichnet sind, können erworben werden. Eine kurze Nachricht per E-Mail genügt.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein individuell gestaltetes Werk in Auftrag zu geben.

Ein solches Bild ist mehr als ein Objekt – es entsteht im Dialog. In einem persönlichen Gespräch möchte ich zunächst dich, deinen Geschmack und die Atmosphäre deines Wohn- oder Arbeitsraums kennenlernen. Welche Farben sprechen dich besonders an? Welche eher nicht? Welche Stimmung soll das Werk transportieren?

Gemeinsam legen wir Format, Größe und Ausrichtung fest – Hoch- oder Querformat, angepasst an den vorgesehenen Raum.

In der anschließenden kreativen Phase benötige ich jedoch vollständige gestalterische Freiheit und ausreichend Zeit. Nur so kann ein Werk entstehen, das nicht nur handwerklich überzeugt, sondern emotional trägt.

Das Ergebnis ist ein Bild, das es genau einmal gibt – für dich geschaffen.